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Mit dem Zusammenschluss der Gemeinden des Landkreises und der
Landeshauptstadt zur Gebietskörperschaft Region Hannover im Jahre 2001 sind
sowohl ländliche als auch industriell geprägte Bereiche mit ihren
unterschiedlichen historischen Wurzeln zusammengeführt worden. Der von Carolin
Krumm erarbeitete zweite Teilband erfasst die Baudenkmale in den Städten
Burgdorf, Garbsen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt a. Rbge., Sehnde und Wunstorf
sowie die Gemeinden Burgwedel, Isernhagen, Uetze und Wedemark. Neben den sich an
wichtigen Verkehrsadern entwickelnden kleinen Städten sind es vor allem die
dörflichen Siedlungen mit ihren vielgestaltigen Hofanlagen, die bis heute das
Bild einer von landwirtschaftlichen Strukturen gezeichneten Kulturlandschaft
bestimmen. Davon zeugt eine große Zahl qualitätvoller Bauernhäuser des 16. und
17. Jahrhunderts mit aufwändig gestalteten Fassaden, die ihren Niederschlag auch
bei Speichern und Scheunen fanden. Besonders ist das in dem vor allem durch den
Hopfenanbau zu Reichtum gelangten Waldhufendorf Isernhagen ablesbar. Eine
bedeutsame Rolle für lokale Entwicklungen kommt den Kirchen und Kapellen zu.
Hervorgehoben sei hier vor allem das bis 1129 als Eigenkirche und Grablege des
Bischofs Sigward von Minden errichtete Gotteshaus in Wunstorf-Idensen, das mit
seinen Wandmalereien zu den bedeutendsten Sakralbauten des 12. Jahrhunderts im
norddeutschen Sprachraum gehört.
Diverse Verzeichnisse und Register runden
zur Erleichterung der Auffindbarkeit von Objekten, Orten, Architekten und
Literatur den Band ab.
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